Ansgar Heveling MdB

Ansgar Heveling MdB in der Gesamtschule Jüchen

„Red Hand Day“ – Kinder sind keine Soldaten

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04. März 2017 | Pressemitteilungen

30 rot triefende Handabdrücke zierten am vergangenen Montag den Kunstsaal der Gesamtschule in Jüchen Hochneukirch. Die Abdrücke stammen von den Schülerinnen und Schülern einer sechsten Klasse und dem Bundestagsabgeordneten Ansgar Heveling. Der Parlamentarier besuchte die Jüchener Schüler anlässlich des „Red Hand Day“, dem weltweiten Aktionstag der Vereinten Nationen (UN) gegen den Einsatz von Kindersoldaten.

Ansgar Heveling nahm eine Schulstunde lang die Gelegenheit wahr, mit den Schülern über den Einsatz von Kindersoldaten zu sprechen. Die Schüler hatten so die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ihrem Handabdruck auch eine persönliche Forderung an die UN beizufügen. „Bei uns in Deutschland ist der Einsatz von Kindersoldaten zum Glück kein Thema. Dennoch ist es mir wichtig, dass wir auch bei uns auf dieses Problem aufmerksam machen“, sagte Ansgar Heveling in der Gesamtschule. „Der ‚Red Hand Day‘ ist eine gute Aktion, mit der wir die Kinder für das Thema Kindersoldaten und das Leid ihrer Altersgenossen anderswo auf der Welt sensibilisieren. Der Aktionstag ist darüber hinaus aber auch Ausdruck der Solidarität von Kindern für Kinder!“, so der Bundestagsabgeordnete. Die roten Handabdrücke werden gesammelt weitergeggeben.

Hintergrund:

Der „Red Hand Day“ ist der globale Aktionstag der Vereinten Nationen (UN) gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten.

Jedes Jahr engagieren sich Kinder und Jugendliche in aller Welt mit der Aktion Rote Hand gegen den Einsatz von Kindern und Jugendlichen in Kriegen. Das Symbol der Aktion, die rote Hand, steht dabei für das „Nein“ zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten. Die Kinderkommission setzt auch in diesem Jahr mit einem eigenen Stand ein Zeichen gegen den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen als Soldaten. Das ist auch gerade im Hinblick auf die vielen jungen Geflüchteten aus Bürgerkriegsländern mit entsprechenden Erfahrungen ein besonderes Anliegen. Nach Angaben des Hilfswerks terre des hommes werden weltweit rund 250.000 Jungen und Mädchen als Soldaten in militärischen Auseinandersetzungen eingesetzt, die meisten davon auf dem afrikanischen Kontinent.

 

 


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