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Radiointerview mit dem Deutschlandfunk: Heveling verteidigt Aussetzen von Familiennachzug

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17. März 2017 | Pressemitteilungen

Der CDU-Innenpolitiker Heveling hält es für vertretbar, dass Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutz-Status ihre Familien zurzeit nicht nach Deutschland holen können.

Er sagte im Deutschlandfunk, bei dieser Gruppe handle es sich um die übliche Kategorie der Kriegsflüchtlinge, also um Menschen, bei denen man davon ausgehe, dass sie irgendwann wieder in ihre Heimat zurückkehrten. Heveling verglich die Situation mit den Neunziger Jahren. Damals habe Deutschland viele Flüchtlinge aus dem früheren Jugoslawien aufgenommen - die meisten mit subsidiärem Schutz. Eine große Zahl von ihnen sei später dann auch in die Heimat zurückgekehrt.

Hintergrund der Debatte sind Forderungen aus der SPD, syrischen Flüchtlingen den Familiennachzug in Härtefällen zu ermöglichen - etwa wenn es um minderjährige Flüchtlinge geht. Im Augenblick ist der Nachzug für zwei Jahre ausgesetzt. Anders als die SPD möchte die CSU, dass das dauerhaft gilt.

 

Das gesamte Radiointerview finden Sie hier auch zum Nachhören!


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