Ansgar Heveling MdB

Hannah Segbert zu Gast im Büro von Ansgar Heveling

4 Wochen Schülerpraktikum im Abgeordnetenbüro Heveling in Berlin

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18. März 2012 | Praktikumsberichte

Hannah Segbert und Michelle Schulz absolvierten gemeinsam ein Praktikum bei Ansgar Heveling
Hannah Segbert und Michelle Schulz absolvierten gemeinsam ein Praktikum bei Ansgar Heveling

Ich besuche die 12. Klasse eines Wirtschaftsgymnasiums bei Düsseldorf. In meiner schulischen Ausbildung ist ein vierwöchiges Praktikum im Wirtschafts- oder Verwaltungsbereich vorgesehen. Vom 19.03.2012 bis zum 13.04.2012 absolvierte ich mein Praktikum bei dem Bundestagsabgeordneten Ansgar Heveling.

Zusammen mit meiner Klassenkameradin Michelle, die ebenfalls ein Praktikumsplatz im Deutschen Bundestag erhielt, reiste ich am 16.03.2012 nach Berlin. Die frühzeitige Anreise ist sehr empfehlenswert, da Du Dich so in aller Ruhe einfinden kannst und schon einmal im Voraus deinen Arbeitsplatz erkunden kannst. So bist Du am ersten Tag nicht mehr so angespannt und weißt wo Du hin musst.

An unserem ersten Tag sollten wir um 10.00 Uhr am Eingang des Büros Unter den Linden 71 sein um unsere Praktikumsbetreuerin zu treffen. Nach Vorlage unseres Personalausweises am Eingang erfolgte ein kurzer Anruf zum Büro Heveling und die freundliche Büroleiterin Frau Keldenich empfing uns kurz darauf. Sie zeigte uns die Büroräume und stellte uns die weiteren Mitarbeiter vor. Danach haben wir an der Ausweisstelle unsere Hausausweise beantragt, damit wir auch in den folgenden Wochen ohne Probleme in die Büroräume und Ausschusssäle gelangen konnten. Direkt am ersten Tag hatten wir das Glück, eine öffentliche Anhörung zum Thema „Strukturwandel der politischen Kommunikation und Partizipation“ besuchen zu dürfen. Es war alles sehr interessant und eindrucksvoll eine solche Sitzung gleich am ersten Tag miterleben zu dürfen. Glücklicherweise war in unserer ersten Woche eine dritte Praktikantin anwesend, die uns alles genau erklärte und desweiteren auch noch Zeit für eine Führung durch den Reichstag und die dazugehörigen Gebäude fand.

In den folgenden vier Wochen fiel ein Teil der Postbearbeitung in unseren Aufgabenbereich. Es hat Spaß gemacht zu merken, wie die Aufgaben ,und die Verantwortung, die einem damit gegeben wird, täglich gewachsen sind. In der zweiten Woche haben wir die Aufgabe bekommen, einen Praktikantenleitfaden zu erstellen mit Informationen und Tipps für die folgenden Praktikanten. Das war zwar eine zeitintensive Aufgabe, aber sie hat mir sehr viel Spaß bereitet, da wir alles selbst gestalten konnten und es auch eine Aufgabe mit Anspruch war, die Konzentration erforderte.

Wir durften an vielen Sitzungen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen teilnehmen. Sehr beeindruckt hat mich die Teilnahme an der Arbeitsgruppe Recht und dem Rechtsausschuss, da es sehr spannend war miterleben zu dürfen, wie solche Zusammentreffen ablaufen und wie was geregelt wird. Desweiteren hatten wir einmal die Möglichkeit, an einem Kongress zum Thema „Digitale Wirtschaft“ teilzunehmen. Es waren viele Sachverständige eingeladen, die ihre Meinung und ihr Wissen sehr verständlich präsentiert haben. Die sich daraus entwickelte Diskussion war sehr fesselnd.

Da unser Praktikum in zwei Sitzungswochen und in zwei Nicht-Sitzungswochen stattfand, konnten wir viele Dinge miterleben und durften sogar dreimal Plenarsitzungen besuchen. Mit großem Interesse verfolgten wir die von Ansgar Heveling gehaltene Rede im Plenarsaal. Die Atmosphäre in diesem Großen Saal ist eindrucksvoll und auch die Ausmaße des gesamten Reichtags sind unvorstellbar.

Außerdem organisierten wir drei Führungen für kleineren Besuchergruppen und halfen bei der Besichtigung der Bundestages durch eine größere Gruppe mit.

Für unseren Praktikumsbericht für die Schule haben sich unsere Betreuerin Frau Keldenich, der Bundestagsabgeordnete Herr Heveling und der Hochschulabsolvent Giorgi, der zu gleichen Zeit als Stipendiat im Büro war wie wir, für ein Interview bereit erklärt. Die Ergebnisse aus diesen Gesprächen fand ich sehr beeindruckend, da alle drei einen faszinierenden Lebensweg haben.

 Natürlich mussten wir nicht alles gemeinsam machen und so erhielt auch jeder seine eigenen Aufgaben. In der letzten Woche sollte jede von einen Vortrag zum Thema Gesetzgebungsverfahren verfassen, der am letzten Tag dem Büro vorgetragen werden sollte. Ich bearbeitete das Gesetzgebungsverfahren in Deutschland. Desweitern sollte ich einen Bericht über Steuern und Finanzen verfassen. Beide Themen haben mich sehr angesprochen und die Bearbeitung hat mir sehr viel Spaß bereitet und es hat mich auch in meinem persönlichen Wissensschatz sehr bereichert. Es fanden auch nicht immer alle Besuche zu Arbeitsgemeinschaften oder Ausschüssen gemeinsam statt.

Auch nach einem Arbeitstag war immer noch genug Zeit, Berlin und seine tollen kulturellen Angebote zu erkunden. Die Wochenenden und Ostertage waren sehr schnell verplant mit Einkaufstouren, Zoobesuchen, Besichtigungstouren und vielem mehr. Berlin ist eine sehr eindrucksvolle Weltmetropole, die einem vieles bieten kann. Sogar Sonntags kommt hier keine Langeweile auf, da man in jeder noch so kleinen Straße etwas interessantes finden kann.

Im Gesamten war ich mit meinem Praktikum mehr als zufrieden, da sich meine Erwartungen erfüllt haben, außerdem waren alle Mitarbeiter sehr freundlich und hilfsbereit, ich konnte unglaublich viele verschiedene Erfahrungen sammeln und werde immer gerne an meine Zeit hier zurückdenken.

 
von Hannah Segbert, Jahrgangsstufe 12


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